Berufliche Schule Waren

Mit den einzelnen, im Dreieck einander zugeordneten Gebäudeflügeln wird ein Innenhof umrahmt. Die Schule erhält auf diese Weise einen geschützten Schulhof, ohne sich von der wenig attraktiven Nachbarschaft gänzlich abzuschotten. Transparenz nach innen und aussen ist, bei aller Autonomie ein prägender Bestandteil des Entwurfs.

In die filigrane Stahl-Glasfassade sind Holzrahmen mit Kippflügeln eingesetzt, kleiner Nebenräume schieben sich als „Blechkisten“ aus der Ebene der Fassade heraus. Die zwei Geschosse, in denen die Klassenzimmer liegen, werden durch blaugraue Eternitplatten und großzügige Fensteröffnungen geprägt. Die Flure zum Hof hin sind durch die vollflächige Glasfassade lichtdurchflutet. Ein viergeschossiger Baukörper, im Erdgeschoss mit Klinker, in den Obergeschossen mit Zinkblech verkleidet, liegt an der Innenseite eines Flügels. Hier sind Labor-, Computer- und Büroräume untergebracht. Im Nordosten liegt der Werkstattflügel, der durch eine „innere“ Straße erschlossen wird.

Die Innenräume der schule sind durch Holz und Beton geprägt; Parkett und Einbauschränke aus Buchenholz, anthrazitfarbige Betonstützen, Sichtbetondecken sowie Wände aus Betonwerksteinen.

Standort Warendorfer Straße, Waren
Bauherr Landkreis Müritz
Architekten Haas Architekten, Berlin
Haustechnik Ing.-Büro Dittrich, Waren
Fertigstellung 1.-3.BA 2011
Bruttogeschossfläche 12.000 m²
Baukosten 22 Mio.Euro
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