Behindertenwerkstatt Tiefwarensee

Am Ortsrand von Waren steht die zur Behindertenwerkstatt umgenutzte Ackerbürgerscheune aus dem 19. Jahrhundert traufständig entlang einer Ausfallstraße.

Die Baumaßnahme wurde als Umnutzung gefördert, und die alte Feldsteinwand konnte erhalten bleiben. Die Behindertenwerkstatt ist als Tischlerei konzipiert und unterscheidet sich im Ablauf nicht von einer Tischlerei für nichtbehinderte Mitarbeiter.

Der Bauherr, die Lebenshilfe Waren gGmbH, bringt die behinderten Menschen nicht in großen Werkstätten unter, sondern schafft kleinere Einheiten von ca. 30 Beschäftigten. Dies fördert den sozialen Kontakt der Behinderten untereinander und schafft ein menschenwürdiges Arbeitsumfeld.

Der Baukörper nimmt mit seiner Ziegelfassade die Materialsprache der angrenzenden Ackerbürger-scheunen auf. Die Feldsteinwand ist neu verfugt, neue Öffnungen sind mit sichtbaren, verzinkten Stahlprofilen als Eingriff erkennbar; innen ist die alte Wand geschlemmt und lässt die grobe Steinstruktur als historisches Element bestehen.

Standort
Gievitzerstraße, Waren
Bauherr Lebenshilfswerk Waren
Architekten Haas+Partner Architekten, Berlin
Bauleitung Haas+Kirwitzke, Waren
Tragwerksplanung Ing.- Büro Massow, Waren
Haustechnik Ing.-Büro Dittrich, Waren
Fertigstellung Oktober 2000
Größe 30 Arbeitsplätze
Bruttogeschossfläche 790 m²
Baukosten 1,2 Mio.Euro
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